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HomosexualitŠt und VerŠnderung - wie ist das zu verstehen?

Joseph Nicolosi, Ph.D.

(Article available as PDF here)

Der Mann, der seine HomosexualitŠt Ÿberwunden hat, ist eigentlich ein Mann, der seine eigene Natur zurŸckgewonnen hat. In der Tat ist es eine grundlegende Voraussetzung der „wiederherstellenden Therapie“, da§ jeder Mann in der Tiefe heterosexuell ist, auch wenn er mit einem homosexuellen Problem zu kŠmpfen hat.
Im Verlauf meiner 25 jŠhrigen Erfahrung als praktizierender Psychologe habe ich immer wieder dasselbe PhŠnomen beobachtet: Der Mann, der mit einem homosexuellen Problem kŠmpft, leidet an einem Konflikt mit seinem natŸrlichen Wunsch, sich mit MŠnnern zu verbinden. Wir beobachten eine charakteristische emotionale Blockade, die „gleichgeschlechtliche defensive Abkopplung“ genannt wird. Diese Haltung zum Selbstschutz entfremdet ihn nicht nur von anderen MŠnnern, sondern auch von seinem eigenen mŠnnlichen Selbst. MŠnner werden so zum Geheimnis. Der Homosexuelle fŸrchtet sich vor ihnen, fŸhlt sich einerseits nicht als Teil der MŠnnerwelt und sehnt sich gleichzeitig nach ihnen, weil sie das verkšrpern, was ein bislang unausgedrŸckter Teil seiner eigenen Natur ist.
Die defensive Einstellung grŸndet auf dem inneren Vorurteil des „Nicht-GenŸgens“ gegenŸber anderen MŠnnern, der unbewu§ten Erwartung, durch sie verletzt zu werden - wie zuerst in der Beziehung zum Vater und spŠter zu den gleichaltrigen Jungen.

Oft untergrub die Beziehung zur Mutter seine UnabhŠngigkeit und eine mŠnnliche Entwicklung. Daraus ergibt sich folgender Konflikt: Einerseits der Wunsch, sich mit MŠnnern zu verbinden und gleichzeitig das innere Vorurteil, abgelehnt zu werden. Darum ist der Homosexuelle emotional „blockiert“ - weil er das, wovor er sich am meisten fŸrchtet, am meisten benštigt.

Ein ehemals homosexueller Mann sagte mir: „Ich denke, ein Teil meines Problems bestand darin, da§ ich, anstatt mich den Herausforderungen des Heranwachsens zu stellen, allen AktivitŠten oder Aufgaben auswich, weil sie diese GefŸhle von UngenŸgen, von Anderssein und von Minderwertigkeit anderen MŠnnern gegenŸber verursachten. Ich habe die ganze mŠnnliche Welt gemieden.“

Geschlechts-Identifikation ist wesentlich zum Erwachsenwerden

In seine eigene geschlechtliche IdentitŠt als Mann oder Frau hineinzuwachsen, gehšrt zum Erwachsenwerden dazu, ist ein zentraler Teil unseres Entwicklungswegs. Bei homosexuell Orientierten zeigt sich typischerweise eine Stšrung dieses Entwicklungsprozesses. Irgendwo gab es eine Blockade in der Persšnlichkeitsentwicklung. Deshalb sehen wir oft allgemeine Zeichen von Unreife, z. B. eine schwache Selbstdisziplin, niedrige Frustrationstoleranz, narzi§tische BeschŠftigung mit sich selbst und ein leicht zu erschŸtterndes Selbstbewu§tsein. In Beziehungen sehen wir folgende Tendenzen: Eine defensive Haltung, Mi§trauen, mangelnde Abgrenzung zu anderen, †berbeschŠftigung mit idealisierten Bildern (von sich selbst und denen seines Liebhabers), Eifersucht, wiederholte Muster von Ÿbergro§er Verliebtheit gefolgt von tiefer Desillusionierung. Diesen EnttŠuschungen entspricht die unbewu§te Erwartung, durch eine andere, sehr spezielle Person komplett und „ganz“ gemacht werden zu kšnnen.
Der Mann, der mit gleichgeschlechtlichen Neigungen kŠmpft, mag eine gesellige Person sein, aber in Wirklichkeit ist er oft ein Isolierter, dem es sehr schwer fŠllt, tiefergehende Beziehungen einzugehen. NatŸrlich leiden auch viele nicht homosexuell empfindende MŠnner unter solchen emotionalen Mangelerscheinungen, aber diese MŠngel sind nicht charakteristisch fŸr die HeterosexualitŠt, sie sind es aber fŸr die HomosexualitŠt.

Das Herauswachsen aus der HomosexualitŠt geschieht durch eine VerŠnderung in der IdentitŠt, die Ÿber die Lšsung des zugrundeliegenden emotionalen Konfliktes erfolgt. Der Klient lernt, Ÿber die „defensive Abkopplung“ hinauszureichen und nichterotische, tiefe Beziehungen mit anderen MŠnnern aufzubauen. Die Aufgabe der VerŠnderung besteht darin, MŠnner und MŠnnlichkeit zu „entmystifizieren“ und zu erleben da§ er „einer von den Jungs“ ist, da§ er dazugehšrt und lernt, mŠnnliche BestŠtigung, die nur Ÿber einen anderen Mann kommen kann, zu empfangen. Dies sind die tiefsten BedŸrfnisse eines Homosexuellen, nicht Sex.

Ein anderer wichtiger Faktor fŸr VerŠnderung ist der starke Wunsch des Betroffenen nach VerŠnderung. Die MŠnner, mit denen ich erfolgreich mit der „wiederherstellenden Therapie“ gearbeitet habe, hatten einen starken Willen zur †berwindung.

Psychologie hat nicht alle Antworten Woher aber kommt der Wille? Die Psychologie ist nicht fŠhig, seine Herkunft zu erklŠren. Wie kommt es, da§ bestimmte Menschen vorangehen und mit Ausdauer und Mut kŠmpfen? FŸr viele sind Religion und Glaube eine starke Motivation. Klienten mit einem Glauben haben mehr Klarheit Ÿber ihre therapeutischen Ziele und oft UnterstŸtzung durch ihre Glaubensgemeinschaft. Andere MŠnner kšnnen vom starken Wunsch nach einer Frau und nach Familie motiviert sein. Wissenschaftlich kann man noch nicht erklŠren, wieso einige MŠnner und Frauen so entschieden vorangehen, wŠhrend andere aufgeben und den Mut verlieren.

Heilung von HomosexualitŠt ist sehr Šhnlich wie die Heilung von Alkohol, niedrigem SelbstwertgefŸhl oder lebenslangen ungesunden Gewohnheiten. Wie bei allen Arten von psychologischer VerŠnderung ist ein lŠngerer Wachstumsprozess nštig. Nach und nach erfŠhrt der Klient seine HomosexualitŠt als etwas „Fremdes“. Er beginnt dann, seine homosexuellen Phantasien als ein Symptom, ein Signal, dafŸr zu nehmen, da§ er wichtige Bereiche seines GefŸhlslebens vernachlŠssigt hat. Er erkennt, da§ gewisse Stre§momente der Auslšser dafŸr sind, da§ er sich wieder von MŠnnern angezogen fŸhlt - besonders sind es €ngste, Einsamkeit, Langeweile, Neid, Versagen und vor allem, wenn er sich von andern MŠnnern erniedrigt fŸhlt.

Ein ehemals schwuler Mann beschreibt die Situation, die ihn sehr anfŠllig machte, so: „Jemand kreuzt meinen Weg, vielleicht bin ich in einem Vereinsvorstand mit ihm. Da bemerke ich mein altes Muster: ich ziehe mich in mich selbst zurŸck und fŸhle mich ‚ungenŸgend’ - und dann bewundere ich diesen besonderen Mann. Es ist dann wie: da ist dieser geheimnisvolle Mann vor mir - was macht ihn aus? Warum fŸhle ich nicht wie er? - Aber dann versuche ich ihn kennenzulernen und vielleicht mit einem freundschaftlichen Klaps auf den RŸcken zu berŸhren und nur ein wenig in seine Haut zu schlŸpfen - und dann sehe ich auf einmal, da§ er auch nur ein Mann ist, ich sehe seine SchwŠchen - und das Geheimnis ist gebrochen.“

Es dreht sich um sehr viel mehr als um Sex

Wenn ein Klient auf dem Weg ist, seine HomosexualitŠt zu Ÿberwinden, wird die dringlichste Angelegenheit, nŠmlich sein sexuelles Problem, schon bald unwichtig werden gegenŸber anderen Problemen seines Lebens. Es geht vielmehr um Fragen wie:Wachsen in der Selbstkompetenz und im SelbstwertgefŸhl, um Aufbau von gesunden mŠnnlichen Beziehungen, Verantwortung Ÿbernehmen fŸr das eigene Leben, Aufbau von langfristigen, erfŸllenden Beziehungen. Er entdeckt, da§ HomosexualitŠt sehr viel mehr als ein sexuelles Problem ist. In Wahrheit ist es ein IdentitŠts- Problem, das ihn auf dem Weg zum Erwachsenwerden in verschiedener Hinsicht blockiert hat.

Heterosexuelle Beziehungen werden anders erlebt

Wenn die gleichgeschlechtlichen GefŸhle des Klienten abnehmen, wird sich oft allmŠhlich eine Anziehung zum anderen Geschlecht hin entwickeln.
Ex-homosexuelle MŠnner, die geheiratet haben, berichten Ÿber eine tiefe emotionale und sexuelle Befriedigung in der Beziehung zu ihren Frauen. Da ist ein GefŸhl von tiefer Ruhe und „Richtigkeit“, Aspekte, die es im homosexuellen Sex nicht gab. Einer meiner Klienten beschrieb die KŸnstlichkeit von homosexuellem Sex im Nachhinein so: „Es war, wie wenn zwei Jungen zusammen im Sandkasten spielen.“

Allerdings wird ein Mann denselben Pegel von wildem sexuellem VergnŸgen, wie er ihn in der schwulen Welt erlebt hat, seiner Ehe sehr wahrscheinlich nicht wiederfinden. Der erste Schritt eines Ex-Homosexuellen zu einer Frau hin wird freundschaftlich sein. Wenn er sich in dieser Beziehung sicher fŸhlt, wird allmŠhlich die sexuelle Anziehung wachsen. Das Fehlen an wilder IntensitŠt wird als Argument dafŸr benutzt, da§ doch HomosexualitŠt fŸr diese Person normaler und entsprechender wŠre. Aber auch Kokain vermittelt ein sehr intensives „Hoch“. Einige Leute sagen, sie fŸhlten sich nur wirklich „lebendig“ wŠhrend sado-masochistischer Handlungen. Die meisten Fetischisten haben einen starken sexuellen Zwang, der sie antreibt. Der homosexuell Orientierte bezieht die IntensitŠt seiner sexuellen Erregung aus einer unnatŸrlichen, lebenslangen Entfremdung von MŠnnern, die in ihm ein tiefes emotionales Vakuum, eine tiefe, nicht beantwortete Not hinterlassen hat. In Wirklichkeit ruft diese unnatŸrliche IntensitŠt nur nach einer stetigen Steigerung. So sehen wir eine weitverbreitete sexuelle Sucht im homosexuellen Leben, begleitet von Drogenmi§brauch, Sadomasochismus, Gruppensex und anonymem Sex an šffentlichen Treffpunkten.

Das ma§gebende Schwulen-Magazin „Genre“ veršffentlichte im Oktober 1996 eine Umfrage unter 1000 Lesern und fand heraus, da§ 52% der Befragten Sex in šffentlichen Parks hatten, 26% hatten fŸr Sex bezahlt, 46% hatten Sex in šffentlichen Saunen gehabt, 32% fesselten sich gegenseitig wŠhrend sadomasochistischer Handlungen. Was zeigen diese Zahlen anderes, als da§ es um ein suchtartiges und obsessives Kreisen um Lust geht, angetrieben von einem emotionalen Mangelzustand?

Der verheiratete Mann mit einer homosexuellen Vergangenheit hat dieses alte, typische und sŸchtige „Hoch“ des Schwulen- Sex eingetauscht gegen eine subtilere, aber dauerhaft befriedigende Beziehung mit seiner Frau. Auch heterosexuelle MŠnner finden, da§ die intensive sexuelle „high“-Erfahrung eher fŸr die jŸngeren Jahre charakteristisch ist und im Verlaufe der Ehe abnimmt, um einer subtileren und differenzierteren emotionalen Tiefe und Reife Platz zu machen.

VerŠnderung hei§t: allgemeine Fortschritte im zwischenmenschlichen Bereich

Es gibt aber auch VerŠnderungen in anderen Bereichen des GefŸhlslebens. Konflikte mit mŠnnlichen AutoritŠten werden seltener und weniger belastend. Nach und nach verbessert sich auch das VerhŠltnis zu den Eltern, besonders (im Falle des Mannes) verliert er seine bisherige Bitterkeit gegenŸber dem Vater. Das SelbstwertgefŸhl nimmt zu: Er fŸhlt sich mehr zuhause in seiner MŠnnlichkeit; er ist selbstsicherer, wenn er mit anderen, heterosexuellen MŠnnern zusammen ist und fŸhlt sich wohl in der gewšhnlichen Gesellschaft.

Ex-homosexuelle MŠnner haben viel von ihrer Angst verloren, durch IntimitŠt und NŠhe zu einer Frau geschwŠcht zu werden. Wenn sie einmal ihre Rolle durchschauen, diese vorsichtige, passive „guter-kleiner-Junge“- Rolle, werden sie eine echtere und selbstbewu§tere Beziehung zu Frauen leben kšnnen. Sie Ÿbertragen nicht mehr das Bild ihrer eigenen Mutter, die oft emotional zudringlich war, auf andere Frauen. Anstatt ein Kumpel der Frauen zu sein oder wieder in die Rolle zu fallen, sich von ihnen bemuttern zu lassen, werden sie aus einer andersgeschlechtlichen Perspektive den Bezug zur Frau leben - so wie das heterosexuelle MŠnner tun. Schlie§lich wird der ex-homosexuelle Mann die Wahrheit kennen lernen, da§ der Traum, den er so lange nŠhrte, nichts als eine Illusion war: Es gibt nirgendwo den gleichgeschlechtlichen speziellen Freund, der ihn zu einer „ganzen“ Person machen wŸrde. Frank Worthen, der in der schwulen Welt lebte und heute als Vater der Ex-Homosexuellen-Bewegung betrachtet wird, sagt:
„Der Ex-Homosexuelle muss die Phantasie aufgeben, da§ er gleich um die Ecke den gleichgeschlechtlichen Traumfreund fŸrs Leben findet. Diese Phantasie lЧt ihm immer eine HintertŸr offen und untergrŠbt jeden wirklichen Fortschritt. Von allen Dingen, die wir zurŸcklassen mŸssen, ist dies das Allerschwierigste.“

Die Herausforderung verbindlicher Beziehungen

Die meisten Leute denken, wenn jemand heterosexuell „funktioniert“, ist das der Beweis einer erfolgreichen Therapie. In Wirklichkeit kšnnen viele ex-schwule MŠnner ohne gro§e Probleme heterosexuell „funktionieren“. Die grš§ere Herausforderung liegt im Bereich des Vertrauens. Sie liegt darin, da§ er eine von echter NŠhe geprŠgte, verwundbare Beziehung mit einer Frau eingehen kann, ohne sie als seine Mutter wahrzunehmen oder als eine, die seine mŠnnliche Autonomie schwŠcht.
Sie sollte eine Frau sein, die ihn in seinem Mannsein bestŠtigt, ihm vertraut und davon ausgeht - was immer ihr zukŸnftiger Mann in seiner Vergangenheit erlebt hat - er Mann genug ist fŸr sie. Wenn der exschwule Mann dieses nicht-hinterfragende Vertrauen in seine MŠnnlichkeit annehmen und erleben kann, kann er normalerweise entspannen und sein mŠnnlicher Kšrper wird natŸrlicherweise auf sie reagieren.

Die NARTH-Untersuchung bestŠtigt:VerŠnderung ist mšglich

Seit 1973, als die Amerikanische Psychiatrische Vereinigung (American Psychiatric Association) HomosexualitŠt von der Liste der psychischen Stšrungen strich, hat die Forschung auf diesem Gebiet ihre Richtung geŠndert. AngefŸhrt von einer fast ausschlie§lich pro-schwulen Sichtweise, oft finanziert von schwulen Sponsoren, durchgefŸhrt durch schwule Forscher, war man darauf aus zu beweisen, da§ HomosexualitŠt angeboren, psychologisch normal und gesellschaftlich erwŸnscht sei.

Mit ihrer Untersuchung im Jahre 1997 unternahm NARTH einen Schritt in jene Richtung, die man 25 Jahre lang aufgegeben hatte. Seit vielen Jahren sagen NARTH-Vertreter, da§ VerŠnderung in der sexuellen Orientierung mšglich ist, und da§ Bestrebungen zur VerŠnderung psychologisch nicht schaden. Die Ergebnisse unserer Untersuchung bestŠtigen diese Annahmen.

Unsere Umfrage umfasste 822 betroffene Personen (78% MŠnner, 22% Frauen). NARTH suchte speziell nach MŠnnern und Frauen, die sagten, da§ sie ein Ma§ von VerŠnderung in ihrer sexuellen Orientierung erfahren haben.

Einige der Ergebnisse:

Von den Befragten erhielt etwas mehr als die HŠlfte (476) Hilfe durch professionelle Psychotherapeuten. Die Anderen erhielten sie durch Seelsorger, durch nicht-professionelle Therapeuten, Selbsthilfe, Studium von entsprechender Literatur oder durch unterstŸtzende Beziehungen zu Freunden und Familie.

Die durchschnittliche Zeitspanne bis zum Eintritt einer verŠnderten sexuellen Orientierung betrug 6,7 Jahre. Insgesamt berichteten 45,4% der Befragten von einer VerŠnderung, die sie jetzt mehr heterosexuell als homosexuell empfinden lŠsst. 17,6% bezeichneten sich als ausschlie§lich heterosexuell, 16,7% als fast ganz heterosexuell und 11,1% sagten, sie seien jetzt mehr heterosexuell als homosexuell.

Die Befragten, die sich einer Therapie unterzogen hatten, waren in gro§er †bereinstimmung darŸber, da§ eine Therapie zur VerŠnderung ihnen geholfen hat, mit ihren homosexuellen GefŸhlen besser umzugehen und diese GefŸhle verringert hat. Viele betrachteten ihre einstigen homosexuellen Verhaltensweisen als eine Sucht, von deren zerstšrender Macht sie nun befreit waren.

Eine gro§e Mehrheit sagte, da§ ihr religišser und spiritueller Glaube eine entscheidende, unterstŸtzende Rolle zur †berwindung ihrer HomosexualitŠt gespielt hat.

Die Teilnehmer wurden auch Ÿber ihr vergangenes und gegenwŠrtiges psychologisches und sexuelles Befinden befragt. Sie wurden gebeten, sich an die Zeit zu erinnern, in der sie am stŠrksten homosexuelle Gedanken, GefŸhle und Handlungen hatten und dies mit ihrer Situation heute zu vergleichen.
Dabei fiel auf, da§ selbst diejenigen, die zum Zeitpunkt der Befragung immer noch ein StŸck mit ihren GefŸhlen kŠmpften, doch von einem auffallenden Wachstum in den Bereichen SelbstwertgefŸhl, Sichselbst- besser-verstehen und Selbstannahme berichteten.
In folgenden Bereichen haben die Befragten insgesamt bemerkenswerte Fortschritte beschrieben:

  • Abnehmen von homosexuellen Gedanken, GefŸhlen und Handlungen
  • Selbstannahme
  • Sich selbst besser verstehen lernen
  • FŠhigkeit zu vertrauen und sich anderen zu šffnen - in bezug auf Menschen des eigenen wie des anderen Geschlechts
  • Besseres GespŸr fŸr die eigene Kraft
  • Selbstbehauptung
  • GefŸhl von Klarheit und Sicherheit im eigenen Geschlecht
  • SelbstwertgefŸhl
  • Abnahme der Einsamkeit
  • Fortschritt in emotionaler StabilitŠt und Reife
  • Weniger Depression
  • Bessere FŠhigkeit, zwischenmenschliche Konflikte zu lšsen
  • Zunehmende Offenheit fŸr die Mšglichkeit einer Ehe
Vor der Therapie oder Seelsorge betrachteten sich 68% als ausschlie§lich oder fast ausschlie§lich homosexuell, 22 % stuften sich als mehr homosexuell als heterosexuell ein. Nach der Behandlung bezeichneten sich nur 13% als všllig oder weitgehend homosexuell, wŠhrend sich 34% als vollstŠndig oder weitgehend heterosexuell einstuften.

Neunundneunzig Prozent der Befragten waren davon Ÿberzeugt, da§ eine Therapie oder Seelsorge zur VerŠnderung einer homosexuellen Orientierung erfolgreich und wertvoll sein kann.

Die Teilnehmer der Untersuchung berichteten als Folge der Behandlung von einer auffallenden Abnahme - sowohl in bezug auf HŠufigkeit als auch in bezug auf IntensitŠt - ihrer homosexuellen Gedanken und Phantasien. Das galt auch fŸr das sexuelle Verhalten (30% hatten vor der Behandlung „sehr oft“ homosexuellen Sex, nach der Behandlung waren das nur 1%). Die detaillierten Untersuchungsergebnisse sind bei NARTH erhŠltlich.[1]

Von den au§erdem befragten Psychotherapeuten gaben 82% an, sie seien Ÿberzeugt, da§ eine Therapie zur VerŠnderung einer ungewollten HomosexualitŠt helfen kann. Sie gaben an, da§ etwa ein Drittel bis die HŠlfte ihrer Klienten zu einer vorwiegend heterosexuellen Orientierung gekommen war.

Die Autoren der Studie geben zu bedenken, da§ eine volle VerŠnderung in der Orientierung nicht von allen erreicht werden kšnne. Ein gewisses Ma§ an Kampf bleibe meist lebenslang, besonders in Zeiten von Stre§ (Šhnlich wie bei Alkoholikern, E§sŸchtigen und Klienten mit Selbstwertproblemen). Dazu gehšre auch die Tatsache, da§ einige Klienten es sich nochmals anders Ÿberlegen und entscheiden, in einen homosexuellen Lebensstil zurŸckzukehren.

Dr. Jeffrey Satinover schrieb Ÿber MŠnner und Frauen, die aus ihrem homosexuellen Leben aufgebrochen sind:
„Wenn ich die persšnliche Probleme sehe, die sich ihnen in den Weg stellen, den erstaunlichen Mut, sich nicht nur ihren Problemen zu stellen, sondern das angesichts einer Gesellschaft zu tun, die jede Gelegenheit nutzt, ihre Werte, Ziele und Erfahrungen zu leugnen, dann erfŸllt mich das mit Respekt und Bewunderung ... In meinen verschiedenen Untersuchungen in der Welt der Psychoanalyse, Psychotherapie und Psychiatrie habe ich auf keinem Gebiet zuvor solch grundlegende Heilung und VerŠnderung gesehen.“

Ein Teilnehmer der Studie kam zu dem Schluss:

„MŠnner und Frauen kšnnen sich verŠndern und verŠndern sich auch und werden frei.“

Anmerkungen
[1] NARTH, USA, tel. 888-364-4744, Website: www.narth.com. Im Juni 2000 erschien die Studie auch in der wissenschaftlichen Zeitschrift „Psychological Reports“.




Updated: 17 April 2009

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